SICHERHEITSKOORDINATION

Auf europäischer Ebene wurde am 24. Juni 1992 vom Rat der Europäischen Gemeinschaft die Mindestvorschriften für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz (92/57 EWG) erlassen, die mit der „Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen“ (Baustellenverordnung) am 10. Juni 1998 in nationales Recht für Deutschland umgesetzt wurde.

Danach muss der Bauherr für ein Bauprojekt, an dessen Bau voraussichtlich mehrere Unternehmen beteiligt sein werden, einen Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator (SiGeKo) als besonderen Sachverständigen bereits in der Planungsphase benennen. Wenn außerdem absehbar ist, dass Arbeiten anfallen, die besonders gefährdend sind, wie z.B. Absturz, Ertrinken, Verschüttung, Umgang mit Gefahrstoffen etc., oder wenn der Umfang der zu leistenden Arbeiten mehr als 500 Personentage betragen, muss der Bauherr dafür Sorge tragen, dass ein Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan (SIGEPLAN) erstellt wird.

Wir als SiGe-Koordinator koordinieren alle Belange der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes mit den technischen und planerischen Beteiligten sowie mit allen auf der Baustelle tätigen Unternehmen.