Rechenzentrum FRA10 - Energieeffizienten Neubau
Rechenzentrum FRA10: Architektur und städtebauliche Einbindung
Das Rechenzentrumsprojekt FRA10 stellt einen fünfgeschossigen Massivbau in Stahlbetonbauweise dar, welcher im Westen an das Rechenzentrum FRA8 und im Osten an das Rechenzentrum FRA11 anschließt. Die Fassade greift die Gestaltung der Nachbarbauten auf und ist mit Alucobond verkleidet beziehungsweise mit einem Wärmedämmverbundsystem ausgeführt. Gemeinsam mit den Rechenzentren FRA8, FRA11 und FRA13 bildet der Neubau einen gegliederten Gebäuderiegel mit Ost-West-Ausrichtung – parallel zur nördlich gelegenen Weismüllerstraße beziehungsweise Hanauer Landstraße.
Technische Gebäudeausstattung und Erschließungskonzept
Die zur Kühlung des Rechenzentrums erforderlichen Kälteaggregate sind auf einer Stahlkonstruktion auf dem Dach angeordnet und mit einem kombinierten Sicht- und Lärmschutz eingehaust. Die Erschließung des Gebäudes erfolgt über ein innenliegendes Treppenhaus sowie über eine zusätzliche Außentreppe an der nordöstlichen Gebäudeecke.
Nutzungskonzept, Energieeffizienz und Gebäudekenndaten
Neben den für moderne Rechenzentren typischen Datenhallen zur Aufstellung der Server-Racks sowie den versorgungstechnischen Nebenflächen sind im Gebäude Büroräume integriert. Diese werden energieeffizient mittels Abwärme aus den Datenhallen beheizt. Insgesamt umfasst das Projekt ein Bauvolumen (BRI) von rund 65.000 m³ und erreicht an der Oberkante des Sichtschutzes eine Gebäudehöhe von etwa 29 m.
Projekt
Rechenzentrum FRA10
Bauherr
Digital Realty
Standort
Frankfurt am Main
Zeitraum
2013 - 2016
BGF | BRI
ca. 14.150 m²
Baukosten
k.A.
Leistungsphasen
HOAI LPH 1-8


